Feststellung der Pflegebedürftigkeit

Die Menschen werden immer älter und anfälliger für chronische Krankheiten, die sich nur noch schwer bis gar nicht mehr kurieren lassen. Was zurückbleibt sind Verluste einer gewohnten Selbstständigkeit, was für viele Betroffene ein schwerwiegender Einschnitt in ihrem Leben ist.

Dinge, die einst im Alltag problemlos bewältigt werden konnten, sind mit zunehmendem Alter nur noch eingeschränkt oder kaum möglich. Für pflegende Angehörige oder professionell ausgebildete Kräfte ist jeder Pflegefall mit all seinen unterschiedlichsten körperlichen Einschränkungen eine große Herausforderung.

Doch wie wird Pflegebedürftigkeit festgestellt?

Die Feststellung der Pflegebedürftigkeit erfolgt nach einem festen Schema und ist in 2 Schritte unterteilt: Ob Pflegebedürftigkeit vorliegt oder nicht entscheidet ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Damit dieser eine Prüfung vornimmt, muss zunächst eine offensichtliche Pflegebedürftigkeit vorliegen und diese per Antrag bei der Pflegekasse eingereicht werden:

Erster Schritt: Antrag stellen

Der Antrag auf Pflegeleistungen muss bei der zuständigen Pflegekasse gestellt werden. Der Antrag kann formlos – auch telefonisch – erfolgen. Dabei ist gut zu wissen: Schon der Zeitpunkt der Antragsstellung – also zum Beispiel der Anruf bei der Pflegekasse gilt als Zeitpunkt, ab dem die Pflegekasse eventuelle Pflegeleistungen erbringt.

Zweiter Schritt: Das Gutachten des MDK

Im nächsten Schritt wird ein Besuch des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen)vereinbart. Der MDK wird von der Pflegekasse selber beauftragt. Während des Besuchs prüft ein Gutachter des MDK, ob die Voraussetzungen für Pflegeleistungen aus der Versicherung erfüllt sind und welcher Pflegegrad vorliegt. Der Besuch findet in einer für den Patienten gewohnten Umgebung statt, also in der Regel Zuhause oder aber beispielsweise in einem Pflegeheim.

Innerhalb des gesundheitlichen Gutachtens wird festgelegt, wie hoch die Pflegeleistungen später sind. Das Gutachten des MDK darf zusätzlich von dem Antragssteller eingesehen werden. Auf den Besuch des Gutachters sollte man sich gut vorbereiten. Es ist sinnvoll, über einen gewissen Zeitraum ein Pflegetagebuch zu führen, in dem genau niedergeschrieben wird, welche Hilfestellungen wie viel Zeit in Anspruch genommen haben.

Für die Begutachtung stützt sich der MDK auf verbindliche Richtlinien:

Das SGB XI definiert in § 14 Abs. 4 die Verrichtungen des täglichen Lebens, die bei der Feststellung der Pflegebedürftigkeit zu berücksichtigen sind. Die Verrichtungen sind in vier Bereiche unterteilt:

  • Körperpflege
  • Ernährung
  • Mobilität
  • hauswirtschaftliche Versorgung

Der Feststellung der Pflegebedürftigkeit liegen die drei Voraussetzungsebenen zugrunde:

  • die Art und die Häufigkeit der Verrichtungen nach § 14 Abs. 4 SGB XI, bei denen ein Hilfebedarf besteht
  • die Zuordnung dieser Verrichtungen im Tagesablauf gemäß § 15 Abs. 1 Nr. 1 bis Nr. 3 SGB XI sowie
  • der Zeitaufwand gemäß § 15 Abs. 3 SGB XI, den ein Familienangehöriger oder eine andere nicht als Pflegekraft ausgebildete Pflegeperson für die erforderlichen Leistungen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) und hauswirtschaftlichen Versorgung (mindestens) benötigt.
  • Der Zeitaufwand für diese Leistungen der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung spielt nur auf der dritten Voraussetzungsebene und nur dann eine Rolle, wenn die Voraussetzungen auf den Ebenen 1. und 2. erfüllt sind.

Was muss ich bei einem Antrag auf Pflegebedürftigkeit beachten?

Ein einfacher Anruf genügt! Bitten Sie Ihre Pflegekasse Ihnen ein Antragsformular zuzusenden. Viele Pflegekassen sind dazu übergegangen bereits im Antragsformular differenzierte Fragen bezüglich des Hilfebedarfes und der gewünschten Pflegeleistungen zu stellen.

Damit Ihnen nicht schon im Vorfeld nicht wieder gut zu machende Fehler unterlaufen, gibt es folgendes zu beachten: Es ist möglich, dass Ihre Krankenkasse Ihnen schon bei der Antragsstellung die Frage stellt, ob Sie sich für Geldleistung, Sachleistungen oder Kombinationsleistung entscheiden wollen. Hinter diesen Begriffen verbergen sich verschiedene Möglichkeiten.

Entscheiden Sie sich für die Geldleistung bedeutet dies, eine Privatperson übernimmt die Pflege. Dies kann z.B. ein Angehöriger oder ein Nachbar sein. Sie bekommen dann jeden Monat das Pflegegeld entsprechend Ihrer Pflegestufe, direkt auf Ihr Konto überwiesen.

Der Bezug von Sachleistungen bedeutet hingegen, ein Pflegedienst übernimmt die Pflege. Er rechnet dann direkt mit Ihrer Pflegeversicherung ab. Natürlich ist auch eine Kombinationsleistung möglich. In diesem Fall wird ein möglicher Restbetrag nach Abrechnung der Pflegeversicherung mit dem Pflegedienst Ihnen gutgeschrieben.

 

Weitere Beiträge

Inhalt

verfügbar Mo – Sa von 08 – 17 Uhr

Nur 75,00 € Vermittlungsgebühr. Mit optimaler Finanzierung der „24h Pflege“ eine Sorge weniger

Unsere Dienstleistung ist einerseits günstig und andererseits für jeden Pflegebedürftigen bezahlbar. Ein entscheidender Unterschied zu deutschen Pflegediensten ist die Flexibilität, unsere polnischen Pflegekräfte dem Betreuungsbedarf sowie der individuellen Situation vor Ort punktgenau anzupassen. Ambulante Pflegedienste sind dazu erfahrungsgemäß gar nicht in der Lage. Bei uns korrespondieren Pflegebedarf und Pflegeleistung perfekt miteinander. Insofern wird auch nur das berechnet und bezahlt, was tatsächlich gebraucht und geleistet wird.

Unter Berücksichtigung der monatlichen gesetzlichen Pflegegeldzahlung, von Verhinderungspflegegeld in Höhe von jährlich bis zu 2.418 Euro sowie dem Steuervorteil für haushaltsnahe Dienstleistungen bis zum jährlichen Höchstbetrag von 4.000 Euro verbleibt ein vertretbarer und insofern finanzierbarer Restbetrag für den Pflegebedürftigen und seine Angehörigen.

Erreicht wird auf jeden Fall das Ziel, den Pflegebedürftigen geradezu perfekt zu umsorgen sowie zu pflegen und gleichzeitig seine Familie rund um die Uhr zu entlasten. Wir beraten Sie dabei, alle sich bietenden Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen. Mit unserer Unterstützung bleibt nicht ein Euro ungenutzt, der Ihnen zusteht oder den Sie beantragen können. Wir kümmern uns gemeinsam mit Ihnen um die Finanzierung die polnische Betreuungskraft um das Wohl und Wehe, kurz gesagt die Pflege Ihres Angehörigen.

Bundesweit zentrale Beratung und Vermittlung – Bezahlbar durch schlanke Struktur!

Von unserem Firmensitz im schleswig-holsteinischen Itzehoe aus steuern und organisieren wir den Personaleinsatz deutschlandweit. Wir haben uns von Anfang an für dieses zentrale Management entschieden und verzichten ganz bewusst auf regionale Partner. Jede Dezentralisierung ist mit erheblichem Zusatzaufwand verbunden. Mit unserer schlanken Struktur und ohne jede Hierarchie ist es möglich, die „24h Betreuung“ günstig und für Sie bezahlbar zu machen.

Unsere zentrale Kundenbetreuung ist durchgängig zweisprachig besetzt. Die Entsendung der polnischen Pflegekräfte erfolgt nach der EU-Entsenderichtlinie aus dem Jahr 1996 in der jeweils geltenden Fassung. Insofern handelt es sich um keine selbstständige Tätigkeit. Während der gesamten Betreuungsperiode sind und bleiben wir der direkte und einzige Ansprechpartner.

Netzwerk und Software ermöglichen günstige Dienstleistung durch erfahrene Betreuungskraft

Unsere gemeinsame Software ist eine entscheidende Grundlage zur Kooperation mit unseren osteuropäischen Partnern. Daraus hat sich im Laufe der Zeit ein dichtes bis engmaschiges Netzwerk entwickelt. Das hat positive Auswirkung auf den gesamten Rekrutierungsprozess von Pflege- und Betreuungskräften. Damit verbunden ist eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis. Zeit ist Geld. Je weniger Zeit gebraucht wird, desto niedriger sind die Personal- und Verwaltungskosten. Diese Kostenersparnis geben wir Eins zu eins weiter.

Günstige 24h Betreuung – Entlastung der Angehörigen durch polnische Pflege

Die Pflegebedürftigkeit des Angehörigen ist erfahrungsgemäß eine Herausforderung für die gesamte Familie. Daraus wird recht bald eine Dauerbelastung, die sowohl fachlich als auch kräftemäßig körperlich und mental nicht leistbar ist.

Ungeachtet dessen sind alle Betroffenen bestrebt, dem Pflegebedürftigen so lange wie möglich ein Leben zu Hause beziehungsweise in seinen eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Daran ist der Staat ebenso interessiert wie der Pflegebedürftige und seine Angehörigen. Für dieses ständige Spannungsfeld muss zumindest dauerhaft eine Lösung gefunden werden. Die bieten wir mit unserem Angebot der polnischen Pflege durch qualifizierte und von uns ausgewählte Betreuungskräfte. Im Vordergrund steht deren Finanzierbarkeit, die wir möglich machen.

Ständiger Spagat zwischen Job, Familie und 24h Pflege wir lösen das Problem

Für die Angehörigen des Pflegebedürftigen ist oftmals der Spagat zwischen Job, Familie und einer Rundumbetreuung einfach zu groß. Im Fokus steht zunächst die eigene Familie. Die oftmals weite Distanz zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erfordert ein tägliches Berufspendeln. Hinzu kommt die ganz allgemeine Belastung im Alltag. Summa summarum bleibt einfach keine Möglichkeit, um den Pflegebedürftigen in einem der höheren Pflegegrade 24h zu pflegen und für ihn persönlich ansprechbar zu sein.

Das geht einfach nicht!

Wir bieten die Lösung mit der günstigen Dienstleistung einer polnischen Pflegekraft an. Sie ist der Garant für eine menschenwürdige bis zuverlässige Pflege mit persönlicher Hilfe bei Pflegetätigkeiten, im Haushalt oder auch bei Außerhausterminen bis hin als Gesellschafterin.